In der US-Hauptstadt zeichnet sich ein historischer Bruch ab. Das Verhältnis zwischen dem Weißen Haus und der US-Notenbank ist an einem Tiefpunkt angelangt. Berichten zufolge prüft das Justizministerium unter der Ägide von Donald Trump ernsthaft eine Klage, um die Autonomie der Fed zu beschneiden und den Vorsitzenden Jerome Powell zur Rechenschaft zu ziehen.
Angriff auf Jerome Powell
Noch nie in der Geschichte der USA war der Druck auf einen Notenbankchef so offensichtlich. Donald Trump wirft Jerome Powell seit langem vor, die wirtschaftliche Erholung durch eine restriktive Zinspolitik zu sabotieren. Während die Fed ihre Unabhängigkeit als höchstes Gut verteidigt, scheint Trump nun bereit, juristische Wege einzuschlagen. Eine Klage durch das Justizministerium wäre ein radikaler Schritt, der die globalen Finanzmärkte in tiefes Misstrauen stürzen könnte.
Die juristische Strategie, die das Justizministerium hierbei verfolgt, zielt offenbar darauf ab, die Befugnisse von Jerome Powell anzufechten. Donald Trump vertritt die Ansicht, dass die Fed dem Präsidenten gegenüber weisungsgebunden sein sollte – eine Sichtweise, die im krassen Gegensatz zum Federal Reserve Act von 1913 steht.
Justizministerium wird aktiv
Hinter der angedrohten Klage steckt mehr als nur persönliche Abneigung. Experten vermuten, dass das Justizministerium nach rechtlichen Lücken sucht, um Jerome Powell vor Ablauf seiner Amtszeit absetzen zu können. Normalerweise kann ein Präsident den Chef der Fed nur bei schwerem Fehlverhalten ("for cause") entlassen. Durch eine gezielte Klage könnte Trump versuchen, dieses Fehlverhalten juristisch zu definieren.
Die Fed unter Jerome Powell sieht sich damit einer doppelten Belastung ausgesetzt: Einerseits muss sie die Inflation bekämpfen, andererseits den politischen Angriffen durch Trump standhalten. Sollte das Justizministerium tatsächlich eine Klage einreichen, wäre die institutionelle Stabilität der USA gefährdet.
Wirtschaftliche Folgen
Die bloße Diskussion über eine Klage gegen die Fed sorgt für Unruhe an den Börsen. Wenn das Vertrauen in die Unabhängigkeit der Notenbank schwindet, suchen Investoren nach Alternativen zum US-Dollar. In solchen Zeiten gewinnen traditionelle Fluchthäfen wie Gold an Bedeutung, aber auch digitale Assets wie Bitcoin rücken zunehmend als alternative Wertspeicher in den Fokus der Anleger, die sich vor einer Politisierung der Währung schützen wollen.
Für Donald Trump ist das Risiko jedoch kalkuliert. Er setzt darauf, dass die Drohung allein ausreicht, um die Fed zu einer Kursänderung zu zwingen. Jerome Powell wiederum hat klargemacht, dass er sich nicht durch eine drohende Klage einschüchtern lassen wird. Das Justizministerium steht somit vor einer Entscheidung, die das Finanzsystem über Jahrzehnte prägen könnte.
Bitcoin als neutrale Alternative
Während die Fed durch die Klage des Justizministeriums unter politischen Druck gerät, gewinnt Bitcoin als dezentraler Gegenentwurf an Bedeutung. Während Donald Trump versucht, die Unabhängigkeit von Jerome Powell zu beschneiden, bietet das Bitcoin-Protokoll eine mathematisch garantierte Sicherheit. Da es keine zentrale Führung gibt, die durch das Justizministerium angreifbar wäre, fungiert das Asset für Anleger zunehmend als Versicherung gegen die Politisierung des Geldsystems.
Fazit: Ein Machtkampf ohne Gewinner?
Ob das Justizministerium wirklich vor Gericht zieht, bleibt abzuwarten. Doch die Rhetorik von Donald Trump zeigt deutlich, dass die Fed nicht mehr als unantastbar gilt. Jerome Powell kämpft an vorderster Front für die Glaubwürdigkeit der US-Geldpolitik. Sollte die Klage kommen, wird dies nicht nur die juristische Welt, sondern auch die fundamentale Bewertung von Währungen und Sachwerten wie Bitcoin nachhaltig beeinflussen.
*Hinweis: Vergangene Preisentwicklungen sind kein Indikator für zukünftige Entwicklungen. *Marketingmitteilung, FIOR Digital GmbH*


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